Alles ist so flauschig!
Raum für neugierige Augen und Hände
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Konzeption
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Szenografie
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Vermittlung
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Öffentlichkeitsarbeit
Mit Alles ist so flauschig! wird das Offene
Foyer des Stadtmuseums Paderborn zu
einem experimen-tellen Erfahrungsraum,
der Wissen, Spiel und sinnliche
Wahrnehmung miteinander verschränkt.
Materialität wird nicht erklärt, sondern
erfahrbar gemacht, als Grundlage kultureller
Produktion, historischer Prozesse und
persönlicher Beziehung zur Welt. Die
Ausstellung versteht sich damit als ein
bewusst offenes, zugängliches und zugleich
anspruchsvolles Format, das
Hemmschwellen abbaut, Neugier weckt und
den Museumsbesuch als lebendige
Erfahrung etabliert.
Die Ausstellung versammelt Exponate aus
allen Sammlungen der Städtischen Museen
und Galerien der Stadt Paderborn. Jedes
Haus steuert Objekte bei, die sich im
weitesten Sinne mit Materialität aus-
einandersetzen: stofflich, haptisch,
symbolisch, historisch oder ästhetisch. Die
Vielfalt der Materialien – in Gemälden,
Grafiken und naturwissenschaftlichen
Objekten, von Textil, Holz, Stein und Metall
über Papier, Kunststoff oder hybride
Werkstoffe bis hin zu immateriellen
Materialbegriffen – bildet den
Ausgangspunkt für einen dialogischen
Parcours durch das Foyer.
Der bewusst irritierende, beinahe kindlich-
assoziative Ausstellungstitel fungiert als
semantischer Türöffner. „Flauschig“
bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch
etwas Weiches, Wolliges oder Sanftes.
Darüber hinaus hat sich der Begriff,
insbesondere in jüngeren Sprachkontexten,
zu einer metaphorischen Beschreibung
ausgeweitet: Er steht für Gemütlichkeit,
Wärme und ein Gefühl von Angenehm-Sein,
bis hin zur Charakterisierung von Menschen
oder Situationen als sympathisch,
zugänglich und liebenswert. „Flauschig“
steht hier auch für eine Haltung: neugierig,
offen, tastend. Der Begriff unterläuft
museale Erwartungshaltungen von Distanz,
Ernsthaftigkeit und Unbe-rührbarkeit und
lädt dazu ein, Materialität als etwas
Annäherbares, Erkundbares und Lustvolles
zu begreifen.
Dank an das Team der Städtischen Museen
und Galerien sowie dem Kulturamt der Stadt
Paderborn:
Dr. Felicitas Demann, Sabine Hölscher,
Britta Lönne, Ursula Markwort, Claudia
Rinke, Dr. Michael Ströhmer, Maximilian
Zindel
Besonderer Dank an:
Anne F., Blumen Jocksch Paderborn / Carolin
Fricke
Weitere Informationen
19.06. – 06.09.2025
Stadtmuseum Paderborn
Konzeption, Szenografie und Vermittlung:
Carolin Ferres, Simon Großpietsch
Mitarbeit:
Eleonore Seiferth
Sammlungsmanagement und Museologie:
Simone Stritzker
Museumstechnik und Aufbau:
Heinrich Schniedermeier, Heiko Henke,
Markus Liebeck
Verwaltung:
Sabine Voss, Alexandra Wolke
Grafische Gestaltung
Suse Umscheid, Kassel